Erschöpft und ausgebrannt: Johanniskraut beim Burn-out-Syndrom
Das „Burn-out-Syndrom" ist den meisten Menschen nicht fremd. Ärger und Konkurrenzkampf im Büro, Angst vor drohender Arbeitslosigkeit, Probleme in der Partnerschaft, Streß und Hektik, weil ein Ereignis das andere jagt: Viele haben das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein und fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. Warnsignale ernst nehmen.
Die täglichen Belastungen können nicht nur zu Unzufriedenheit, Antriebsminderung, Nervosität, Unruhe, Interessen- und Konzentrationsverlust, sondern auch zu Depressionen führen, die sogar körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magen-Darm - oder Herzbeschwerden nach sich ziehen. Selbst der Rücken kann weh tun, wenn die Seele leidet. Mit „Alles halb so schlimm" oder „Zähne zusammen beißen" ist es da nicht getan. Die Warnsignale müssen ernst genommen werden. Es gilt, nach den Ursachen der Erschöpfung zu fahnden und ihnen mit Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und gesunder Ernährung entgegenzusteuern. Mit Johanniskraut hat die Natur ein Mittel zur Behebung leichter und mittelschwerer Depressionen bereit gestellt, das immer mehr Anerkennung auch in der Schulmedizin findet.
Effekte im Sinne einer Lichttherapie
Die Wirksamkeit des Phytotherapeutikums ist durch zahlreiche Studien belegt. Vermutet wird unter anderem ein photodynamischer Effekt im Sinne einer Lichttherapie. Früher schrieb man die stimmungsaufhellenden Effekte des Gewächses mit den leuchtend gelben Blüten dem sogenannten Hypericin zu. Heute weiß man, daß auch andere Inhaltsstoffe der traditionsreichen Pflanze antidepressive Effekte und einen positiven Einfluß auf stimmungsbeeinflussende Botenstoffe im Gehirn haben.
Eine Wirkung ist schon nach acht bis 14 Tagen nachzuweisen. Natürlich muß der Johanniskraut-Extrakt entsprechend hoch dosiert sein. In der Apotheke gibt es Kapseln und Dragees mit Wirkstoff-Konzentrationen, die die nur ein- oder zweimalige Einnahme pro Tag erforderlich machen.
Sicherheit durch Beratung
Eine Therapie sollte über mindestens drei Monate erfolgen, so Experten. Lediglich hellhäutige Menschen sollten sich während dieser Zeit vor zu intensiver Sonneneinstrahlung schützen, da es ansonsten zu Hautreizungen und sonnenbrandähnlichen Reaktionen kommen kann. Empfohlen wird die Einnahme vor dem Essen, da die Pflanze auch sogenannte Gerbstoffe enthält und somit Magenverstimmungen vermieden werden können. Fragen Sie Ihren Apotheker. In der Apotheke dürfen Sie kompetente fachliche Beratung erwarten - zugeschnitten auf Ihre persönlichen Bedürfnisse. Die Beratung ist eine Serviceleistung Ihrer Apotheke. Gut informiert sein, gibt Sicherheit.
Die hier vorgestellten Berichte sind Informationen, die speziell für Interessenten zusammengestellt werden. Es handelt sich nicht um Kaufempfehlungen oder Werbung für die erwähnten Medikamente oder Therapien. Es ist unerläßlich, im Einzelfall die Nützlichkeit der Empfehlung für den jeweils Betroffenen zu prüfen.
